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Sind die Rhabarberblätter essbar? Drucken E-Mail
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Die Blätter des Rhabarbers sind zum Verkehr NICHT GEEIGNET, da sie einen sehr hohen Anteil an Oxalsäure enthalten.

Mancherorts werden die Rhabarberblätter allerdings zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt:

Die sogenannte Rhabarberblätter-Brühe wird eingesetzt, um schwarze Bohnenläuse, schwarze Läuse an Kirschen und Holunder zu vertreiben. Auch Läuse an Apfel- und Zwetschkenbäumen zählen nicht zu den Liebhabern der Rhabarberblätter-Brühe. Bespritzen Sie die befallenen Stellen einfach (am besten drei Tage hintereinander) etwas verdünnt; bei starken Befall unverdünnt. Rhabarberblätter-Brühe wirkt auch gegen die Lauchmotte, sofern diese nicht bereits in das Herz der Pflanze vergedrungen ist. Auch gegen Mehltau kann die Brühe eingesetzt werden.

So wird´s gemacht: 1/2 kg Blätter in wenigstens 3 Liter Wasser 30 min. lang kochen lassen.

Rhabarberblätter-Jauche wirkt gegen Läuse, Raupen und verschiedene Schädlinge. Überbrausen Sie die Pflanzen einfach mit der Jauche - 1:5 oder 1:10 mit Wasser verdünnt. Um die unangenehmen und schädlichen Schnecken abzuhalten, kann man die Jauche auch unverdünnt zwischen die Reihen der gefährdeten Pflanzen gießen. Aber Achtung: Die Abstände zwischen den Pflanzen müssen groß genug sein. Die Jauche hinterlässt einen grau-weißen Belag, der von den Schnecken gemieden wird.

So wird´s gemacht: 1 kg Blätter in 10 Liter Wasser einweichen und circa 3 Wochen lange stehen lassen - öfters mal umrühren.